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Lützerath Vive!

Die Grünen zeigen erneut, dass sie nicht davor zurückschrecken, Hotspots der Klimabewegung räumen zu lassen

Von Moritz Binzer

Im Vordergrund eine Reihe von behelmten Polizist*innen, im Hintergrund ein Pfahl, auf dem sich zwei Menschen befinden.
Auch wenn die Räumung von Lützerath nicht mehr zu verhindern war, kann die Klimabewegung auf intensive Jahre des Bewegungsaufbaus zurückblicken. Foto: Lützerath lebt

Die finale Auseinandersetzung um die kleine Ortschaft Lützerath hat begonnen: Am Morgen des 11. Januar (und damit zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe) fing die Polizei mit der Räumung des Orts im Rheinischen Braunkohlerevier nahe Mönchengladbach an. Mehrere Hundertschaften der Polizei stürmten das seit zweieinhalb Jahren von Kohlegegner*innen und Klimaaktivist*innen besetzte Dorf. Ein langer Zug aus Mannschaftswagen fuhr über eine eigens für die Räumung aufgeschüttete Rampe aus dem Tagebau an den Dorfrand. Die heranstürmenden Hundertschaften prügelten sich ihren Weg frei und besetzten an verschiedenen Stellen die Ortschaft. Ihr Vordringen wurde durch Barrikaden, Tripods, Sitzblockaden und Steinwürfe kurzzeitig erschwert. Außerhalb Lützeraths wurde der Nachschub an Polizeiwannen durch eine Kletteraktion vorübergehend unterbrochen.

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