analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |ak 669 | Diskussion

Gerechtigkeit ist nicht genug

Warum der Klimagerechtigkeitsdiskurs wichtig ist, uns aber nicht vor der Klimakatastrophe retten wird

Von Nico Graack

Atmosphäre wie in einem Geisterdorf: Die meisten Häuser in Keyenberg stehen leer. Der Stadtteil von Erkelenz in Nordrhein-Westfalen muss dem Braunkohletagebau Garzweiler weichen. Foto: Jannis Große

Der aktuelle Diskurs über den Umgang mit der Klimakatastrophe ist von aktivistischer Seite her vor allem durch ein Schlagwort geprägt: »Klimagerechtigkeit«. Mit diesem versucht die Klimabewegung, insbesondere die globalen Zusammenhänge der Zerstörung – Weltmarkt, ökonomische Abhängigkeiten, Machtverhältnisse – in den Blick zu nehmen. Dies tut sie mit Begriffen der Gerechtigkeit und der moralischen Verantwortung. Das ist für sich genommen zwar richtig, aber abstrakt und verkürzt, mitunter sogar ein strategischer Fallstrick.

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 4 Monate, danach 55 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login