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Wenn das Militär auf Diversität setzt

Über queerfeministische Potenziale und neue Aufgaben der Friedensbewegung

Von Ralf Buchterkirchen

Den Jungen vom Kind zum Manne machen«, die »Schule der Nation« und andere Schlagwörter bringen die gegenseitige Wechselwirkung von Militär und der Konstruktion von Männlichkeit auf den Punkt und stehen nicht nur historisch für ein wesentliches Erscheinungsmerkmal des Militärs. Im Gegensatz dazu werden Friedensaktivismus und Militärverweigerung als unmännlich oder weiblich dargestellt. Diese Bilder werden bisher zu wenig hinterfragt, auch bilden sie nicht das gesamte Spektrum ab. Frauen in der Bundeswehr, das scheinbare Streiten für Frauen- und Homosexuellenrechte als militärischer Interventionsgrund, eine an Diversität orientierte Werbung für den Militärdienst: Auf vielen Wegen versucht das Militär, dem alten Bild »Mann gleich Militär« ein zweites, vermeintlich emanzipatorischeres, hinzuzufügen – ohne aber das alte aufzugeben.

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