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Entristische Missverständnisse

Zur Debatte um gewerkschaftliche Organizingprojekte

Von Gruppe Blauer Montag

Man sieht mehrere Menschen, die gemeinsam ein Transparent der SEIU halten.
Aktive der US-Gewerkschaft SEIU, die lange als Vorreiterin des Organizing galt. Foto: Rick Smith /Flickr , CC BY 2.0

In ak 677 hat Slave Cubela gewerkschaftliche Organizing-Ansätze kritisiert und dabei vor allem darauf hingewiesen, dass sich diese Projekte nicht bzw. zu wenig kritisch mit der »sozialdemokratischen Grundorientierung« der Gewerkschaften und ihrer Apparate auseinandersetzen. Dagegen betonen Fanny Zeise und Florian Wilde in ihrer Replik in ak 679, dass die Arbeit in den Gewerkschaften notwendig und alle Überlegungen einer Organisierung von lohnabhängig Beschäftigten autonom neben und außerhalb der Gewerkschaften taktisch und strategisch falsch seien. Diese Kritik geht nicht nur am Kern der Argumentation von Slave Cubela vorbei, sondern postuliert darüber hinaus eine Art »Gewerkschaftsentrismus«, der die Eroberung von Positionen im Apparat fetischisiert und die realen Schwierigkeiten und Probleme linker Gewerkschaftsarbeit in den Apparaten negiert.

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