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Geht’s auch etwas weniger platt?

In der Kritik an antirassistischer Identitätspolitik hat sich ein neuer Vulgär-Materialismus breit gemacht

Von Artur Bakaev

Schwarzweißaufnahme von der Steinstatue des Marx-Kopf in Chemnitz
»Proletarier aller Länder, vereinigt euch gegen Identitätspolitik«, riet schon Marx. Oder war es ganz anders? Foto: gravitat-OFF / Flickr, CC BY 2.0

Black Lives Matter, Migrantifa, Proteste gegen das rassistische EU-Grenzregime oder gegen die neoliberale Gesundheitspolitik: Materialistische Kritiken und Gesellschaftsanalysen haben erfreulicherweise wieder Aufwind. Allerdings hat sich in manchen dieser Analysen ein dogmatisches, reduktionistisches Materialismusverständnis breit gemacht, das eine unnötige Spaltung linker Bewegungen zur Folge hat: Es geht um jene Version, die einen Clash zwischen Materialismus – für manche gleichbedeutend mit Marxismus – und Identitätspolitik behauptet. (1)

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