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»Die Erde hat keinen Preis«

Kämpfe gegen die Inwertsetzung natürlicher Ressourcen in ländlichen Räumen waren und sind integraler Teil der Bewegungen in Nordafrika

Von Tanja Scheiterbauer

Ortseingangsschild von Sidi Bouzid, wo 2010/2011 die Revolution in Tunesien begann.
In Sidi Bouzid begann 2010/ 2011 die tunesische Revolution, nachdem sich Mohamed Bouazizi hier selbst verbrannte. Die Familie Bouazizi war schon lange in der Bewegung gegen die Privatisierung von Land aktiv. Foto: Niqie / Wikimedia , CC BY 2.0

Der Ausgangspunkt der Revolutionen im Maghreb und im Mashrek von 2011 wird zumeist in der Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi im Dezember 2010 im Gouvernement Sidi Bouzid in Tunesien gesehen. Daran schließen sich jene Narrative an, die diese Revolutionen als Jugendrevolten oder gar »Facebook-Revolutionen« gegen die autoritären Regime darstellen. In dieser Erzählung ist Mohamed Bouazizi ein jugendlicher Arbeitsloser, der mit seiner Selbstverbrennung auf die im Land weitverbreitete Polizeigewalt, Korruption und die hohe Arbeitslosigkeit unter den jugendlichen Hochschulabsolvent*innen zeigen wollte.

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