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In Erwartung eines unfairen Urteils

Der Prozess gegen Maja T. in Budapest geht zu Ende – dem*der Antifaschist*in drohen 24 Jahre Haft 

Von John Malamatinas und Jan Theurich

Man sieht eine Person in einem lila Pullover, die mit gefesselten Händen auf einer Gerichtsbank sitzt.
Maja T. an einem der Verhandlungstage in Budapest vor Gericht. Foto: Jan Theurich

Der Name Maja T. steht inzwischen für viel mehr als eine Person, die rechtswidrig nach Ungarn ausgeliefert wurde. Er steht für die repressive Neuausrichtung des staatlichen Umgangs mit Antifaschismus, die Konsequenzen einer Zusammenarbeit deutscher und ungarischer Behörden und ein politisch aufgeladenes Strafverfahren.

Am 4. Februar wird nun der Urteilsspruch gegen Maja T. erwartet. Dem*der nicht-binären Antifaschist*in drohen bis zu 24 Jahre Haft. T. befindet sich seit über zwei Jahren in Untersuchungshaft, davon fast 19 Monate in Ungarn unter menschenunwürdigen Bedingungen. Vorwurf: Gefährliche Körperverletzung als Teil einer kriminellen Vereinigung.

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