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Weit weg von den Kameras

Trotz Repression und Übermacht der Immobilienbranche kämpft die Bewegung der wohnungslosen Arbeiter*innen in Brasilien weiter

Von Charlotte Drath

Demonstrierende Menge mit Fahnen, auf einer Bühne steht Claudia Rosane Garcez mit schwenkender Fahne, Maske und einem Mikrophon
Um gehört zu werden, muss man bis zur Tür kommen: MTST-Koordinatorin Claudia Rosane Garcez spricht bei einer Veranstaltung vor dem Rathaus von São Paulo. Foto: Kommunikationssektor MTST

An einem Mittwochnachmittag im Oktober machen sich ein paar hundert Protestierende auf den Weg zum Rathaus von São Paulo, Brasilien. Auf der einen Seite ein Meer aus roten T-Shirts und singenden Demonstrant*innen, auf der anderen eine militärische Spezialeinheit mit Panzerwagen. Die Aktivist*innen kommen aus der Peripherie und sind Teil einer der größten Sozialbewegungen Lateinamerikas, der landesweit aktiven MTST – Movimento dos Trabalhadores Sem Teto (Bewegung der wohnungslosen Arbeiter*innen). Heute sind sie ins Stadtzentrum gekommen, um mit dem Bürgermeister zu reden. Dieser tut sich jedoch schwer, ihnen zuzuhören. Deshalb haben sich die Aktivist*innen darauf vorbereitet, so lange zu bleiben, bis er sich auf ein Gespräch mit ihnen einlässt.

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