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In Argentinien bieten Socorristas Begleitung bei Abtreibungen an – das ist auch nach der erfolgreichen Legalisierung notwendig 

Von Alix Arnold

Ende 2020 stimmte der argentinische Senat für die Legalisierung von Abtreibungen. Dieses Recht wurde von der feministischen Bewegung hart erkämpft, an der Umsetzung hapert es bis heute. Foto: Gisela Curioni/Wikimedia Commons

Das feministische Kollektiv La Revuelta aus Neuquén in Patagonien rief 2012 dazu auf, seinem Beispiel zu folgen und ungewollt Schwangere bei Abtreibungen zu unterstützen. Heute gehören 50 Gruppen im ganzen Land zum Netz der Socorristas, der Helfer*innen oder Retter*innen. Sie waren ein wichtiger Teil der großen feministischen Bewegung, die in Argentinien das Recht auf Abtreibung durchsetzen konnte. Aber trotz des Ende Dezember 2020 endlich verabschiedeten Gesetzes bleibt der Weg zur Abtreibung schwierig. Selbsthilfe und die Unterstützung der Socorristas sind weiterhin gefragt.

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