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Abo| |Thema in ak 723: Rojava in Gefahr

Objektive Komplizen­schaft

Über das Verhältnis von Islamismus zu westlichem Imperialismus – und linke Unzulänglichkeiten, dieses zu begreifen 

Von Ilyas Ibn Karim

Eine Häuserwand, davor hockt ein Mann. Auf einem alten Anhänger, der neben dem Mann an der Wand steht, spielt ein kleines Kind
Ein Mann und ein spielendes Kind in Raqqa, nach dem Ende der IS-Herrschaft. Foto: Lucas Kontny

In Iran eskaliert die staatliche Repression: Nach über einem Monat der Proteste sollen mehrere Zehntausend Menschen durch das islamistische Regime getötet worden sein. In den kurdischen Regionen Syriens wiederum herrscht eine humanitäre Katastrophe: Trotz Waffenstillstands haben die schweren Angriffe der syrischen Übergangsregierung Hunderttausende Binnenvertriebene erzeugt und die Versorgungslage dramatisch verschlechtert. Die internationalen Reaktionen bleiben selektiv: Während etwa westliche Staaten Iran für Menschenrechtsverletzungen verurteilen, verschließt man weitgehend die Augen vor den Gräueltaten des syrischen Regimes unter Ahmad al-Sharaa (ehemals al-Jolani) – trotz seiner früheren Verbindungen zu Al-Qaida. 

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