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Abo| |Thema in ak 668: Erinnerungspolitik

»Es wird unser Symbol sein«

Überlebende des NSU-Terrors in Köln kämpfen gemeinsam mit Unterstützer*innen für ein Mahnmal gegen Rassismus

Von Initiative Herkesin Meydanı - Platz für Alle!

Das Mahnmal soll durch Filme, Fotos und Dokumente, die mit einer App auf dem Smartphone zu sehen sind, ergänzt werden. Sie sollen die Geschichte dieses Ortes aus der Perspektive der Betroffenen erzählen. Foto: Studio Ulf Aminde

Am 20. Jahrestag des ersten Bombenanschlags des NSU vom 19. Januar 2001 in der Kölner Probsteigasse durften aufgrund polizeilicher Auflagen nur 50 Personen zusammenkommen, um an die Opfer rassistischer Gewalt zu erinnern. Nur wenige Tage später, am 28. Januar 2021, rückte ein Großaufgebot von Bundespolizei und Zoll in der Kölner Keupstraße ein, um Wohnungen und Geschäfte zu durchsuchen. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Zweck der Geldwäsche. Die Razzia war gut inszeniert. Mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten sperrten stundenlang die Straße, während alle Kölner Medien vorrangig über das Ereignis berichteten

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