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Abo| |Thema in ak 664: Brandanschläge

Rechter Terror in Berlin

Seit elf Jahren brennt es in der Hauptstadt, doch die Hintergründe werden nicht oder nur unzureichend aufgeklärt

Von Carina Book

Hotspot Berlin. Karte: Vincent Orth

Jahrelang habe der Berliner Innensenator Geisel erklärt, dass er alles tun würde, um die rechten Anschläge in Neukölln aufzuklären. Doch aus dem Abschlussbericht der von ihm eingesetzten BAO Fokus (Anm. der Redaktion: Besondere-Aufbau-Organisation der Polizei) zur Überprüfung der Ermittlungen geht nun hervor, dass diese keine Priorität hatten, stellen die Betroffenen des mutmaßlich rechten Terrors in Berlin-Neukölln fest. Auch in im Berliner Stadtteil Lichtenberg kam es kürzlich zu einem antisemitisch motivierten Attentat. Die Berliner Polizei verwies auf ihre Schwierigkeiten bei der Erhebung einer polizeilichen Kriminalstatistik. Sie teilte uns mit, dass für das Jahr 2019 lediglich »eine Brandstiftung und für das Jahr 2020 für Berlin drei Brandstiftungen für den Phänomenbereich PMK -rechts- « registriert worden seien.

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