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Großangriff auf den Sozialstaat

Überall soll gekürzt werden, aber was genau ist eigentlich geplant? Ein Überblick

Von Lene Kempe, Guido Speckmann und Johannes Tesfai

Das bild zeigt Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer Veranstaltung der Europäischen Volkspartei. Merz sitzt auf einem Podium in einem weißen Ledersessel und grinst.
Das verschmitzte Lächeln hinter dem Sozialabbau: Bundeskanzler Friedrich Merz. Foto: European People’s Party – EPP Political Assembly, 04-05 May, Munich/Wikimedia, CC BY 2.0

Was wir im Moment erleben, ist der härteste Angriff, der bislang überhaupt auf diesen Sozialstaat gefahren wurde«, sagt Ulrich Schneider. Der ehemalige Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes spricht auch vom Klassenkampf von oben. Das kann man unterschreiben, präzisieren müsste man nur »gefahren wird«.  Denn von dem vollmundig von Kanzler Merz angekündigten »Herbst der Reformen« hat bislang nur wenig Gesetzeskraft.  Vieles befindet sich in der Vorbereitung und noch mehr Vorschläge kursieren. Schließlich hat Finanzminister Lars Klingbeil alle Ministerien dazu verdonnert, ihre Etats um ein Prozent für 2027 zu verringern – ausgenommen das Rüstungsministerium.

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