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Schlaglöcher und Fallstricke

Ein Sozialist als Bürgermeister New Yorks? Eine erste Bilanz

Von Caspar Shaller

Man sieht Mamdani auf einer Bühne umringt von Fans, er reicht eine Hand nach unten in die Menge.
Mamdani bei einer Veranstaltung im New Yorker Stadtteil Queens zu seinen ersten 100 Tagen im Amt. Foto: picture alliance / NurPhoto | Neil Constantine

New York City ist gefallen, und das Ende der Welt ist nah. Diesen Eindruck könnte man zumindest gewinnen, wenn man die Schlagzeilen der New Yorker Lokalpresse verfolgt. Der Teufel heißt Zohran Mamdani: ein debil grinsender Betrüger und autoritärer Sozialist, der die Stadt in den Abgrund wirtschaften wird, Wohnungspreise explodieren lässt und Kriminellen und Terroristen den roten Teppich ausrollt. Selbst für US-Verhältnisse, wo man in der Bekämpfung des politischen Gegners ohnehin nicht gerade zimperlich ist, erreicht die Hysterie der Presse, Konservativer und sogar selbst ernannter Liberaler ein doch erstaunliches Ausmaß. Nun ist Mamdani seit 100 Tagen Bürgermeister New Yorks – Zeit für eine erste Bilanz. Hat er sich den Hass der herrschenden Klasse auch verdient, oder ist das nichts weiter als eine »Klassenfahrt kommunistischer College-Studenten«, wie die New York Post titelte?

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