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No Kings, No Queens!

Nach dem erfolgreichen Referendum debattiert Italiens Linke, wie es weitergehen soll

Von Jens Renner

Die Spitze eines Demozuges mit einem weißen Transparen, auf dem steht: Globalize the Intifada.
Ende September, Anfang Oktober erlebte Italien eine in dieser Breite kaum erwartete Welle des Protests – auch in Ancona an der Adriaküste. Foto: Ukrain4Pal/Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Ob sich die alten Transparente noch wiederfinden lassen? Ein nicht mehr ganz neuer Slogan scheint linken italienischen Veteran*innen gerade wieder brauchbar: »Eine andere Welt ist möglich!« Zur Hochzeit der globalisierungskritischen Bewegung, zwischen den Gipfelprotesten von Seattle (1999) und Genua (2001), war er allgegenwärtig. Häufiger verwendet wird derzeit allerdings die aus den USA übernommene Parole »No Kings«, in Italien erweitert um »No Queens« – weil dort seit Oktober 2022 die Neofaschistin Giorgia Meloni regiert. Bislang tat sie das ziemlich unangefochten, jetzt allerdings zeigen sie und ihre rechte Koalition Schwächen.

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