Im Namen der Familie
In der Türkei geht das von der Regierung proklamierte »Jahr der Familie« zu Ende – in der queeren Community hat es tiefe Spuren hinterlassen
Mit dem Jahr 2025 ist in der Türkei das »Jahr der Familie« zu Ende gegangen. Diese Kampagne kann als Versuch der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) gelesen werden, die niedrige Geburtenrate politisch zu adressieren und die von ihr als »traditionell islamisch« angesehenen Familienwerte zu fördern. Dabei sollen die Familie als Institution in den Vordergrund gehoben und konservative Rollenbilder manifestiert werden. Die Agenda ist geprägt von antifeministischer und queerfeindlicher Rhetorik. Erdoğan proklamierte in einer Rede, dass »LGBT und andere unnatürliche Trends« auf dem Vormarsch seien und sich diese zur »faschistischen Zwangsmaßnahme« entwickelten.
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