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Abo| |ak 722 | Soziale Kämpfe

Die Unorgani­sierbaren organisieren sich

Indische und pakistanische Fahrradkuriere bei Lieferdiensten stecken in einem rassistischen Ausbeutungssystem, das das Geschäft der Plattformen am Laufen hält. Was hilft dagegen?

Von Fabian Grieger und Nina Scholz

Mehrere Personen von hinten, die Person links im Bild trägt eine Weste mit der Aufschrift "Wir streiken", die Person rechts eine Lieferando-Jacke und lehnt an iner Lieferando Box auf einem Fahrrad
Entrechtet, aber streikbereit: Im Oktober 2025 legten Lieferando-Fahrer*innen in Berlin die Arbeit nieder. Screenshot aus dem Labournet.tv-Film über den Lieferando-Streik in Berlin

Seit gut zehn Jahren prägen Lieferkuriere das Bild deutscher Städte. Oft sind es inzwischen vor allem junge Männer aus Indien, die für Plattformen wie Lieferando, Uber Eats oder Wolt unterwegs sind. Doch die meisten von ihnen sind nicht nach Deutschland gekommen, um Essen auszufahren. Sie folgten dem Versprechen auf eine bessere Zukunft, verschuldeten sich für ein Studium – und fanden sich stattdessen in einer Spirale aus Arbeitsausbeutung, hohen Mieten und der Angst vor Abschiebung wieder. Was als legale Migration beworben wurde, entpuppte sich für viele als System mehrfacher Ausbeutung, an dem die Lieferdienste gut verdienen.

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