Die Unorganisierbaren organisieren sich
Indische und pakistanische Fahrradkuriere bei Lieferdiensten stecken in einem rassistischen Ausbeutungssystem, das das Geschäft der Plattformen am Laufen hält. Was hilft dagegen?
Von Fabian Grieger und Nina Scholz
Seit gut zehn Jahren prägen Lieferkuriere das Bild deutscher Städte. Oft sind es inzwischen vor allem junge Männer aus Indien, die für Plattformen wie Lieferando, Uber Eats oder Wolt unterwegs sind. Doch die meisten von ihnen sind nicht nach Deutschland gekommen, um Essen auszufahren. Sie folgten dem Versprechen auf eine bessere Zukunft, verschuldeten sich für ein Studium – und fanden sich stattdessen in einer Spirale aus Arbeitsausbeutung, hohen Mieten und der Angst vor Abschiebung wieder. Was als legale Migration beworben wurde, entpuppte sich für viele als System mehrfacher Ausbeutung, an dem die Lieferdienste gut verdienen.
Noch kein Abo?
Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!
-
Jahres-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Sonderhefte und Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
-
Förder-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Sonderhefte und Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
-
Sozial-Abo
-
monatlich auf 32 Seiten + Sonderhefte und Onlinezugang
-
als Print oder Digital-Abo erhältlich
-
Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?
Zum Login