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»Die Sahrauis wurden nie um Zustimmung gebeten«

Tim Sauer über die Westsahara-Politik der EU und die Ressourcenausbeutung der Kolonie durch Großkonzerne

Interview: Jakob Reimann

Klare Botschaft an Siemens: Die sahrauische Bevölkerung macht gegen mehrere Windkraftprojekte in der von Marokko besetzen Westsahara mobil. Foto: Saharawi Campaign Against the Plunder

Die von Marokko besetzte Westsahara gilt als eine der letzten Kolonien der Welt. In Kollaboration mit den royalen Eliten in Rabat, der Hauptstadt Marokkos, beuten europäische Konzerne illegal deren üppige Ressourcen aus: die reichen Fischgründe vor der Atlantikküste etwa oder die immensen Phosphatvorkommen. Das internationale Netzwerk Western Sahara Research Watch (WSRW) ist in über 40 Ländern aktiv und leistet wichtige Forschungsarbeit zu den sahrauischen Ressourcen. In Kampagnen fordert die NGO internationale Konzerne und Regierungen auf, die Kollaboration mit der marokkanischen Besatzungsmacht einzustellen. Jakob Reimann sprach mit Tim Sauer vom deutschen WSWR-Ableger.

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