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Waffenlieferungen an die AfD

Ein internationales Netzwerk schmuggelte Kalaschnikovs und Uzis – vor dem Landgericht München läuft ein Prozess gegen drei der Beschuldigten

Von Robert Andreasch

Das Foto zeigt Alexander R. rechts außen und Björn Höcke in der Mitte am Rand einer AfD-Kundgebung in Deggendorf am 18. Juni 2016. Foto: Robert Andreasch

Es ist der 1. April 2018. Kroatische Polizeibeamt*innen ermitteln im Rahmen der »Operation Telum« gegen internationalen Waffenschmuggel. An der Grenze kontrollieren sie den Münchner Martin M. bei der Ausreise und stellen zwei Pistolen, Munition sowie eine M52-Handgranate sicher. M. betreibt damals Autowerkstätten in München und Zagreb, ist aber auch ein Faschist. Für ein Foto steht er einmal vor einem Hakenkreuz stramm und hebt den rechten Arm. M. macht ein paar Angaben bei den Behörden, dass er von Alexander R. beauftragt worden sei und dass die Waffen für AfD-Akteur*innen bestimmt seien. Ein Ermittler des Polizeipräsidiums München wird später bekunden: »M. sagte, es ginge drum, die AfD zu bewaffnen«.  Ein Gericht in Osijek verurteilt M. zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 10 Monaten.

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