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Sri Lanka ohne Neuanfang

Proteste haben die Regierung Rajapaksa gestürzt, Nachfolger Wickremesinghe ist kaum besser

Von Thomas Berger

Eine lange Reihe von blauen Gaskanistern vor einem Geschäft, davor eine Frau, die in die Kamera schaut.
Das lange Warten auf bessere Zeiten. Menschen warten darauf, dass ihre Gaskanister aufgefüllt werden. Foto: AntanO/Wikimedia, CC BY-SA 4.0

Die energischen Proteste auf der Straße brachten das Staatsoberhaupt zu Fall: Präsident Gotabaya Rajapaksa, auf den sich drei Monate die außerparlamentarische Widerstandsbewegung mit der zentralen Botschaft »Gota go home!« fokussiert hatte, trat ab. Die tiefe ökonomische Krise hatte immer mehr Menschen motiviert, auf die Demonstrationen der Bewegung zu gehen. Der Präsident flüchtete, offenbar aus Sorge vor etwaiger Strafverfolgung, ins Ausland. Der eigentliche Plan, nach Dubai zu fliehen, scheiterte. Derzeit hält er sich in Singapur auf: ein Privattrip, wie der Stadtstaat umgehend mitteilte. Die USA scheinen nicht bereit, ihm Asyl zu gewähren. Seinen zweiten US-amerikanische Pass hatte Rajapaksa im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2019 abgeben müssen, um antreten zu dürfen.

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