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Das frierende Klassenzimmer

Warum es in der Pandemie einen Weg zwischen »Schule offen« und »Schule zu« braucht

Von Bilke Schnibbe und Carina Book

Wird der Schulhof der Ida-Ehre-Schule in Hamburg-Harvestehude bald weniger verwaist sein? Im November befindet sich die ganze Schule nach einem Massentest in Quarantäne. Schule#/media/Datei:Ida-Ehre-Schule_(Hamburg-Harvestehude).Hofansicht.30671.ajb.jpg"> Ajepbah/Wikimedia commons, CC BY-SA 3.0 DE

Wenn Anne morgens um 7.15 Uhr in die Schule kommt, sind noch keine Schüler*innen da. Die 32-jährige Lehrerin versucht, den großen »Schülerströmen«, wie sie sie nennt, aus dem Weg zu gehen. Anne gehört selbst einer Corona-Risikogruppe an. Eine Freistellung von der Arbeit wurde ihr nicht gewährt. Für Anne bedeutet das, dass sie in ihrer Arbeitszeit zwischen 7.15 Uhr und 16.00 Uhr ihre FFP2-Maske nicht absetzen kann. Schulen seien sichere Orte, versprechen die Kultusminister*innen aller Orten. Sicher ist aber vor allem, dass die Schulen als Verwahranstalten für Kinder von lohnabhängigen Eltern um jeden Preis offengehalten werden sollen, damit kein wirtschaftlicher Schaden durch Fehlzeiten von Eltern entsteht.

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