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Der blinde Fleck der Austeritätskritik

Kanzler Scholz schlägt sich auf die Seite des Finanzministers, derweil fordern immer mehr Institute eine Lockerung der Schuldenbremse

Von Fabian Westhoven

Bei Verteidigungsminister Boris Pistorius sorgt die Schuldenbremse für sprachliche Verlegenheit und Verärgerung: In den USA wurde er kürzlich gefragt, wie er mit der »debt brake« und ohne neue Steuern, das viele Geld für neue Waffen aufbringen wolle. Seine Antwort: »This is like, I don’t know how to say it – eierlegende Wollmilchsau.« Wenig später platzte ihm beim Kabinettsfrühstück der Kragen: »Ich muss das hier nicht machen«, soll er gesagt haben, als klar wurde, dass sein Vorschlag, die Kosten für Verteidigung und Zivilschutz von der Schuldenbremse auszunehmen, auf wenig Gegenliebe stieß. Als Rücktrittsdrohung wollte er das jedoch nicht verstanden wissen.

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