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Schallkanonen im Alleingang

Dänemark und Griechenland setzen Pläne zur Abwehr von Geflüchteten auf eigene Faust durch

Von Johannes Tesfai

Die griechische Regierung macht militärisch dicht, damit keine Person mehr über die Grenze kommt, wie hier in Idomeni 2015. Foto: Martin Leveneur/Flickr, CC BY-ND 2.0

Schallkanonen, Spezialkameras und meterhohe Mauern –  was die griechische Regierung an ihrer Grenze auffährt, ist beachtlich. Wie immer bei solchen Meldungen geht es um die Abwehr von Geflüchteten. Und scheinbar darf dieses Mal jede Überwachungsdystopie wahr werden. Mit den Spezialkameras aus dem 1984-Baukasten soll das Laubwerk der Bäume optisch entfernt werden, um Menschen im Unterholz zu entdecken. Die Offiziellen der EU verweisen auf die alleinige Zuständigkeit der Mitgliedsstaaten, was ihre Außengrenze angeht. Das aus Brüssel irgendeine Gegenposition zu den autoritären Plänen kommt, war allerdings sowieso nicht zu erwarten.

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