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Dem Investor zum Fraß vorgeworfen

Das Berliner Hausprojekt Liebig 34 wurde geräumt – allerdings nicht widerstandslos

Von Claudia Krieg

Siebzig Prozent der Checkpoint-Leser halten Liebig34-Räumung für falsch.« So stand es in der Woche nach der Räumung des besetzten Hauses Liebig 34 auf der Webseite der auflagenstärksten Tageszeitung Berlins, dem Tagesspiegel. Demnach hatten sich 11.000 Menschen an einer Online-Umfrage des Blattes beteiligt und kundgetan: »Die letzten Freiräume müssen verteidigt werden.« Das ist ein ganz anderer Tenor als der, um den sich die aufgeregte Hauptstadtpresse bemühte, in deren reißerischer und voyeuristischer Berichterstattung über »Links-Chaoten« es kaum um das ging, was die Liebig 34 war: ein Wohnort von 40 Menschen, die ein widerlicher Immobilieninvestor, der allein in Friedrichshain 200 Häuser besitzen soll, jetzt kurz vor dem Winter, mitten in der Corona-Pandemie hat aus dem Haus werfen lassen.

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