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Auflösen, das ist ein Befehl!

Über die »Munitionsamnestie« bei der Bundeswehr und eine Verteidigungsministerin, die von nichts gewusst haben will

Von Kristian Stemmler

Ein Soldat in Tarnanzug liegt in einem Wald un dzielt mit einem Gewehr
Wer versteckt sich hinter der Tarnung? Ein Waffendieb oder doch ein Neonazi. Foto: Wikimedia, Public Domain

Schon immer war man beim Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr stolz darauf, etwas Besonderes zu sein. Der Verband mit Sitz in der baden-württembergischen Kleinstadt Calw am Nordrand des Schwarzwalds ist tatsächlich etwas sehr Besonderes – allerdings weniger wegen der ihm zugewiesenen speziellen Aufgaben wie der Evakuierung deutscher Staatsbürger*innen aus dem Ausland oder wegen der Eliteausbildung, die seine Soldat*innen erhalten. Besonders ist die Truppe vor allem in negativer Hinsicht: In den knapp 25 Jahren seines Bestehens hat das KSK mehr Affären und Skandale angehäuft als jeder andere Truppenteil der Bundeswehr. In den vergangenen Monaten ploppten fast im Wochentakt neue Enthüllungen über Missstände beim Kommando auf. Selbst Kenner*innen der Szene verlieren langsam den Überblick.

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