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Auftritt der Austeritätsapostel

In der Corona-Pandemie wurden massive staatliche Ausgabenprogramme aufgelegt – ein Einstieg in den Green New Deal?

Von Ingo Schmidt

Die modernen Apostel bringen eine Diagnose ins Spiel, die sich kaum überprüfen lässt: die Inflationserwartungen. Mit den alten Aposteln haben sie den Eifer gemeinsam. Foto: Wolfgang Sauber / Wikimedia, CC BY-SA 3.0

Auf einmal war alles anders. Nicht Investor*innen, Rechtsanwälte und Uniprofs gelten in der Corona-Pandemie als Leistungsträger*innen, sondern Pflegekräfte, Saisonarbeiter*innen und das Verkaufspersonal im Bäckerladen. Geld war genug da. Deutlich mehr für die Anleger*innen als für Mindestlohnarbeiter*innen und Hartz-IV-Beziehende. Aber immerhin. Ist das Geld erst mal im Umlauf, lässt es sich vielleicht auch umverteilen. Von reich zu arm. Von Benzin und Braunkohle zu Sonne- und Windkraft. Die Pandemie könnte zum Katalysator eines Green New Deal werden. Sicher ist das aber nicht. Rufe nach Austerität werden lauter.

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