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Kein Homeoffice für Holzfäller

Im Schatten von Corona wird in Brasilien der größte Landraub der Geschichte eingeleitet

Von Thomas Fatheuer

Massive Abholzung in der Corona-Krise: Eine Studie der Umweltorganisation WWF beklagt, dass die Rodungen der Tropenwälder stark zugenommen haben. Am meisten betroffen sind Gebiete in Indonesien, Brasilien und im Kongo. Foto: wikimedia, CC BY-SA 2.0

Schlechte Meldungen aus Brasilien ist man inzwischen gewöhnt. In einem scheinbaren Chaos verfolgen Präsident Jair Bolsonaro und seine Regierung konsequent den Weg der Schwächung demokratischer Strukturen, den Abbau von Rechten und den Angriff auf politische Gegner*innen. Daher überrascht es kaum, dass die Entwaldungsraten in Amazonien erneut angestiegen sind. Laut den Daten von IMAZON, einem Institut, das sich dem Schutz des Regenwaldes verschrieben hat, gab es von Januar bis April 2020 eine Steigerung von 133 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, im April betrug der Anstieg sogar 171 Prozent.

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