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Grönland: finnischer Bärendienst

Mit dem schmelzenden Eis der Arktis wird die Insel zum strategischen Knotenpunkt

Von Robert Stark

Zwei Menschen in orangen Anzügen, eine Person mit einem Eisbohrer, die andere kniet vor dem Eisbohrer unter ihnen Eis. Dahinter Licht und im halbdunkel ein großes Schiff.
Was unter dem Eis liegt, interessiert viele, noch wichtiger ist aber, was passiert, wenn das Eis weg ist: Arktis-Expedition 2019. Foto: Esther Horvath/Alfred Wegener Institute/Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Gut drei Autostunden nordwestlich von Finnlands Hauptstadt Helsinki liegt das schmucke Küstenstädtchen Rauma. Es ist einer der ältesten Hafen- und Handelsstandorte im westlichen Finnland. Kaum 40.000 Einwohner*innen leben hier. Seit über 500 Jahren wird dort Schiffbau betrieben. Nun macht gerade diese Expertise Rauma indirekt zu einem Schauplatz des globalen Machtkampfs um die Arktis. US-Präsident Donald Trump und Teile seiner Regierung haben wiederholt Gebietsansprüche auf die arktische Insel Grönland erhoben, die autonomer Teil Dänemarks ist.

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