analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |ak 663 | Wirtschaft & Soziales

Expansion auf Kosten der Profite

Die Essensplattform Delivery Hero steigt in den Dax auf – der Druck auf die Fahrer*innen dürfte zunehmen

Von Janis Ewen

Proteste von Essenskurrieren in Berlin
Unsicher, schlecht bezahlt und digital vermittelt: Protestaktion von Ridern gegen schlechte Arbeitsbedingungen in Berlin. Foto: ak

Ein börsennotiertes Unternehmen aus Berlin ersetzt den betrügerischen Zahlungsdienstleister Wirecard im Deutschen Aktienindex (Dax). Damit gilt Delivery Hero, das in mehr als 40 Ländern Online-Plattformen für Essenslieferdienste betreibt und 25.000 Beschäftigte hat, als eines der 30 größten und liquidesten Unternehmen auf dem hiesigen Aktienmarkt. An der Börse wird die Essensplattform mit rund 19 Milliarden Euro bewertet, doppelt so viel wie noch vor zwölf Monaten. Bemerkenswert dabei ist, dass das Unternehmen in Deutschland keine Dienstleistungen mehr anbietet. Mit dem Verkauf von Foodora, Lieferheld und Pizza.de an das niederländische Unternehmen Takeaway Just Eat – das mittlerweile mit Lieferando den deutschen Markt beherrscht – hat sich Delivery Hero aus dem Deutschland-Geschäft verabschiedet.

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 4 Monate, danach 55 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login