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Polizeireviere in Büchereien

In Kolumbien gehört Gewalt schon lange zur staatlichen Strategie der Kontrolle. In der Pandemie verschärft sich die Lage – aber auch der Protest

Von Alke Jenss

Polizei in Bogotá, 1. Mai 2008
Die Polizei in Kolumbien ist extrem gewalttätig und entsprechend verhasst. Nicht erst in jüngster Zeit mehren sich die Proteste. Hier wurden die Beamt*innen am 1. Mai 2008 in Bogotá mit einigen Farbbomben bedacht. Foto: Policía Nacional de los colombianos/Flickr , CC BY 2.0

Es ist ein schönes Bild: Aktivist*innen haben den ausgebrannten kleinen Polizeiposten von La Gaitana in Suba, Bogotá, in ein improvisiertes Kulturzentrum mit Bücherstand verwandelt und bemalt. Sie wollen damit die 18jährige Yulieth Ramirez ehren, die am 9. September 2020 von einer verirrten Polizeikugel getötet wurde.

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