analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |ak 662 | Deutschland

Gerechtigkeit für William Tonou-Mbobda

Von Black Community Coalition for Justice & Self-Defense

William Tonou-Mbobda starb im UKE durch die Hände des Sicherheitspersonals. Die Hamburger Staatsanwaltschaft stellte nun das Verfahren gegen die Täter ein. Foto: Black Media Group Germany

Es ist nun bald ein Jahr und vier Monate her, dass Bruder Tonou-Mbobda im UKE getötet wurde – einem Ort, an dem er während einer psychischen Erkrankung Zuflucht und Heilung suchte. Zum Zeitpunkt des Angriffs saß er ruhig auf einer Bank, zum Zeitpunkt des Angriffs war er weder bewaffnet noch gewalttätig. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat das lange verschleppte Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge im Fall unseres Bruders Tonou-Mbobda ohne Erhebung einer Anklage einfach eingestellt.

Wir glauben, wenn Bruder Tonou-Mbobda weiß gewesen wäre, wäre er anders behandelt worden und könnte heute noch am Leben sein. Es ist nun bald ein Jahr und vier Monate her und die Fragen der Familie, warum der Sohn, Bruder und Cousin William Tonou-Mbobda getötet wurde, sind immer noch unbeantwortet. Das ist ein anhaltendes Trauma. Gleichzeitig aber ist es wiederkehrende Realität tagtäglicher Erfahrung von rassistischer Brutalität und Verachtung für das Leben Schwarzer Menschen in Deutschland, dass diese immer wieder offensichtlich straffrei getötet werden dürfen.

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 4 Monate, danach 55 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login