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Freihandel vs. Demokratie in Chile

Das modernisierte Assoziierungsabkommen mit der EU könnte auch den gerade gestarteten Verfassungsprozess im Land untergraben

Von Sophia Boddenberg

In Las Condes, schillernder Finanzdistrikt Santiago de Chiles, sind auch viele europäische Investor*innen ansässig. Sie wollen sich ihren Handlungsspielraum nicht durch den Verfassungsprozess eingeschränkten lassen. Foto: Deensel/Flickr, CC BY 2.0

Handel für alle« heißt die Handels- und Investitionsstrategie, die die Europäische Union 2015 vorgelegt hat, um auf die zunehmende Kritik von Umwelt- und Menschenrechtsschutzorganisationen zu reagieren. Handelsabkommen sollten künftig als Hebel eingesetzt werden, »um weltweit Werte wie nachhaltige Entwicklung, Menschenrechte, fairen und ethischen Handel sowie die Bekämpfung der Korruption zu fördern«, schreibt die ehemalige EU-Handelskommissarin Cecilia Malström in einem Dokument der Europäischen Kommission.

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