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Eine Zone des Nicht-Seins

Die Wissensproduktion über Afghanistan legitimiert das Zurücklassen

Von Firoozeh Farvardin, Bahar Oghalai und Nader Talebi

Ein blonder Mann fotografiert eine afghanische Frau in einem Hof, daneben sitzt ein bewaffneter Wächter
Die Welt ist in Zonen unterteilt: eine Zone der Sicherheit, eine Zone der Gefahr - Bilder untermauern diese Einteilung. Foto eines westlichen Reisenden 2008 in Kabul. Foto: Carl Montgomery / Flickr, CC BY 2.0

Schämt euch! Ihr widert uns an«, antwortete Mahbooba Seraj, die Gründerin des Afghanischen Frauennetzwerks, kurz vor dem Fall von Kabul, in einem Interview mit dem türkischen regierungsnahen Sender TRT auf die Frage, welche Botschaft sie für die USA, die EU und weitere internationale Akteur*innen hätte, die in den letzten 20 Jahren in Afghanistan präsent waren. Mahbooba steht mit ihrer Meinung über die westlichen Mächte, die die Macht in Afghanistan faktisch an die Taliban übergeben haben, nicht alleine da. Viele haben sich in den letzten Wochen gefragt: Wie ist so etwas im Jahr 2021 möglich? 

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