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Der Geschmack der urbanen Mittelschicht

Die Kölner Keupstraße zeigt, wie die Aufwertung von »Brennpunkten« durch Verdrängung die Stadtplanungspolitik prägt

Von Çağan Varol

Schön hier, aber noch nicht schön genug: Die Mülheimer Brücke führt in einen im Wandel begriffenen Stadtteil. Der soll vor allem denen gefallen, die sich die Neubauwohnungen und sanierten Altbauten leisten können. Foto: Mike Stach/Flickr, CC BY 2.0

Der Kölner Stadtteil Mülheim hat im Ranking der Veedel (Viertel) einen ambivalenten Ruf: Aufgrund seiner Lage am Rhein ist Mülheim mit seinen rund 40.000 Einwohner*innen einerseits sehr beliebt, wird aber andererseits oft mit Arbeitslosigkeit, Kriminalität und einer problematischen Bewohner*innenschaft in Verbindung gebracht. Es ist anscheinend schön dort, nur, so könnte man die mediale Berichterstattung zu Mülheim zusammenfassen, leben noch zu viele migrantisierte und von Armut betroffene Menschen in den begehrten Wohnlagen.

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