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Corona: Impfzwang durch die Hintertür ist der falsche Weg

Von Guido Speckmann

Zu wenige ließen sich bislang von diesen Schildern leiten. Foto: PantheraLeo1359531/Wikimedia Common, CC BY 4.0

Ob Gesundheitsminister Jens Spahn, Kanzlerin Angela Merkel oder Bundesjustizministerin Christine Lambrecht: Sie alle haben sich in der Vergangenheit mehrfach gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Von dieser ist bis jetzt auch noch nichts zu sehen (anders als etwa in Frankreich für bestimmte Berufsgruppen oder in Italien, wo alle Beschäftigten ab Mitte Oktober einen Greenpass vorlegen müssen, andernfalls droht die Suspendierung). Aber angesichts von stockender Impfquote, steigenden Corona-Infektionszahlen und dem nahen Herbst – kurz der vierten Corona-Welle – wird der Druck auf Ungeimpfte jetzt deutlich erhöht.

Ausgehend von Hamburg wird die sogenannte 2G-Optionsregel in mehreren Bundesländern angewendet. Für Geimpfte und Genesene sollen Corona-Beschränkungen wegfallen, teils sogar die Maskenpflicht oder Abstandsregeln. Ungeimpften hingegen wird der Zugang zu Gastronomie, Sport- oder Kulturveranstaltungen verwehrt, wenn sich die Veranstalter*innen für 2G entscheiden.

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