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Neustart für Lula?

Der frisch gewählte brasilianische Präsident setzt auf ein Bündnis mit den Konservativen – unter schwierigen Bedingungen

Von Niklas Franzen

Knappes Rennen, aber trotzdem gewonnen: der neue alte brasilianische Präsident Lula, hier mit seinen Mitstreitern Geraldo Alckmin (links) und Fernando Haddad (Mitte) nach der Verkündung des Wahlsiegs am 30.Oktober in São Paulo. Foto: Coletivo Resistência/Flickr, Public Domain

Der heutige Tag sei ein Sieg der Demokratie, sagt Zélia Lucas Patricio. Ein Sieg der Gleichheit. Und ein Sieg für die Schwarze Bevölkerung. Patricio, 57, eine Afrobrasilianerin im weißen Blazer, ist aus dem Randgebiet auf die Avenida Paulista gekommen. Zehntausende haben sich auf der bekanntesten Straße der Megametropole versammelt. Ein Meer aus Rot, Feuerwerk kracht in der Luft, es fließen Freudentränen. Im Chor schallt es immer wieder »Olé, olé, olé, olá, Lula, Lula«. Es ist der 30. Oktober. Vor kurzem war bekannt geworden, dass der ehemalige Gewerkschaftsführer und Präsident Luiz Inácio »Lula«da Silva die Stichwahl gegen den rechtsradikalen Amtsinhaber Jair Bolsonaro gewonnen hat.

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