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Amtliches Racial Profiling

Das Bremer Standesamt verweigert Schwarzen Kindern die Geburtsurkunde

Von Johannes Tesfai

Eine Statue der Bremer Stadtmusikanten vor einem Platz und alten Häusern
Das können auch die Bremer Stadtmusikanten nicht mehr wegsingen: Das örtliche Standesamt hat sich zum Akteur einer restriktiven Migrationspolitik aufgeschwungen. Foto: Ivana Ebel / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Es gibt in Deutschland anscheinend ein ungeschriebenes Gesetz: Behörden müssen mit Geflüchteten drakonisch umgehen und ihnen das höchste Maß an Misstrauen entgegenbringen. Alles andere, so offenbar der Konsens in der deutschen Öffentlichkeit, ist nicht vom Gesetz gedeckt, und an ihm haftet der Geruch der Illegalität. Am 20. April wurde das gerichtliche Verfahren gegen die Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beendet. Ihr wurde ab Sommer 2018 vorgeworfen, dass sie Antragsteller*innen von Asyl missbräuchlich anerkannt hätte. Bundesinnenministerium und Staatsanwaltschaft griffen den Fall öffentlich auf.

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