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Ende der Entspannungspolitik

Der einst gefeierte Friedensprozess zwischen Eritrea und Äthiopien ist vollends zum Stillstand gekommen

Von Jonas Berhe

Abiy Ahmed spricht bei einer Konferenz
Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed. Foto: Office of the Prime Minister – Ethiopia / Flickr, öffentliche Domäne

Im Sommer 2018 kam Hoffnung auf am Horn von Afrika. Die lange verfeindeten Nachbarn Eritrea und Äthiopien schlossen nach vielen Jahren des politischen Schwebezustandes einen Friedensvertrag ab. Die plötzliche Bewegung in beiden Ländern war vor allem dem Wechsel an der politischen Spitze Äthiopiens zuzuschreiben. Das Land hatte mit der Wahl seines Ministerpräsident Abiy Ahmed einen Politiker an der Macht, der anfangs auch seinen Worten Taten folgen ließ. Nach seinem Regierungsantritt entließ er politische Gefangene, gestand Menschenrechtsverbrechen seiner Vorgängerregierungen öffentlich ein und förderte den Annährungsprozess mit Eritrea. Es folgten gegenseitige Besuche, die Öffnung der Grenze und die Aufnahme von Direktflügen. In Aussicht gestellt wurden sogar tiefgreifende Investitionen und intensivierter wirtschaftlicher Austausch.

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