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»Stahlwerk jetzt!«

Wie die IG Metall 1983 einen großen Teil der Schwerindustrie vergesellschaften wollte – und was wir daraus lernen können

Von Ralf Hoffrogge

Die Frage der Vergesellschaftung der Stahlindustrie trieb in den 1980er Jahren so einige um: neben der IG Metall auch die Grünen. Foto: Buchcover (links), Foto aus »Die Halbe Macht« von Karl Lauschke (rechts).

Die Berliner Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen hat mit ihrem Vorschlag zur Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen Gemeinwirtschaft als Alternative zum Markt wieder auf die Agenda gesetzt. Die letzte große Bewegung dazu liegt fast 40 Jahre zurück: 1983 setzte die IG Metall (IGM) an, die westdeutsche Stahlindustrie zu sozialisieren. Damals war das Klassenpolitik von Stahlarbeitern und ihren Familien. Eine Reaktion auf die Krise der Produktion. Heute lähmt eine Krise der Re-Produktion unseren Alltag – Wohnen, Gesundheit und Verkehr sind reif für den Übergang zur Gemeinwirtschaft.

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