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Von Bandera zu Mao

Unter ukrainischen Exilant*innen gab es nach dem Zweiten Weltkrieg Versuche, Nationalismus mit Marxismus zu verbinden

Von Ewgeniy Kasakow

Ein weißes Gebäude mit Turm
Im Westen waren die ukrainischen Linksnationalist*innen maßgeblich an der Forschung zur Hungersnot 1933/34 beteiligt. Halle der Erinnerung in Kiew. Foto: Netmate / Wikimedia , CC BY-SA 3.0

1974 erschien in Hamburg der Sammelband »Die linke Opposition in der Sowjetunion. Systemkritik, Programme, Dokumente« – ein Thema, das bei der Studierendenbewegung auf reges Interesse stieß. Das Buch erlebte mehrere Neuauflagen und durfte in keinem linken Buchladen der Bundesrepublik des »Roten Jahrzehnts« fehlen. Der Titel wurde von Borys Lewytzkyj, zur damaligen Zeit ein gefragter politischer Publizist und Ostexperte der Friedrich-Ebert-Stiftung, herausgegeben. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge über die Sowjetunion und in diesem Themenfeld speziell über die Ukraine sowohl in den SPD-nahen Publikationen als auch in Fachzeitschriften wie »Osteuropa« oder »Österreichische Osthefte«. Auch an einer Festschrift für den Antifaschisten Richard Löwenthal beteiligte sich Lewytzkyj neben vielen sozialdemokratischen Intellektuellen. 

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