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Ungehörter Widerstand

Belutsch*innen kämpfen seit Jahrzehnten gegen Repression und die pakistanische Besatzung – es braucht mehr internationale Solidarität

Von *f und Fàr Baloch

Immer wieder verschwinden belutschische Aktivist*innen. Angehörige fordern Antworten von der pakistanischen Regierung, wie hier im Jahr 2013 bei einem Protestmarsch von über 700 km von Quetta nach Karachi. Foto: Sharnoff's Global Views/Flickr , CC BY 2.0

Wer »Belutschistan« bei Wikipedia eingibt, erhält nur wenig Informationen über eine Region mit Jahrtausende alter Geschichte. International – insbesondere in Europa und auch hier in Deutschland – wissen viele Menschen nicht einmal, dass Belutschistan existiert und wo es liegt. Ganz zu schweigen davon, dass viele Belutsch*innen, vor allem politisch Aktive, tagtäglich mit massiver Gewalt konfrontiert sind: mit Unterdrückung, Folter, massenweisem Verschwinden und Ermordungen. Ihre Familien erfahren kollektive Bestrafung durch die pakistanische Armee. All das zwingt viele Menschen ins Exil. Auch wissen viele europäische Linke nichts von dem schon lange anhaltenden, kontinuierlichen Widerstand und den von unten organisierten Kämpfen gegen Unterdrückung, Repressionen, Kolonialismus und Gewalt – sowohl in Belutschistan selbst als auch im Exil.

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