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Tanzen auf Asphalt

Kneipen und Clubs haben jetzt wieder geöffnet, das weiß man spätestens, seit Elon Musk in Berlin feiern war – irgendwie auch schade

Von Nancy Schulze

Man sieht eine Ballerina, die in der Luft einen Spagat macht, im Freien auf der Straße, im Hintergrund sind Häuser zu sehen.
So sieht es nicht aus, wenn unsere Autorin tanzt, aber es fühlt sich so an. Foto: Daria Rom/Unsplash

Die Ersten, die schließen mussten, die Letzten, die wieder öffnen durften – das hat man oft in den vergangenen zwei Jahren über das Schicksal der Clubs gelesen oder gehört. Kneipen hatten es auch nicht leicht. Und so sehr ich es den Betreiber*innen in der Vergnügungswirtschaft gönne, dass nun wieder Partys geschmissen und in Innenräumen getrunken werden darf, so schade ist es doch um die Räume, die sich in der Pandemie geöffnet hatten und die sich nun wieder schließen. Gemeint ist das ausufernde Rumhängen vorm Späti, das sich Erobern der Parks – teilweise auch gegen die Bullen, die sinnlose Auswüchse des in dem Fall vorgeblichen Infektionsschutzes durchzusetzen versuchten – und ja, auch das Tanzen auf Asphalt.

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