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Protest, Psychologie und Pop

Das leicht wehmütige Buch »All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt« über das frühere geistige Zentrum der BRD wartet mit kuriosen Anekdoten auf

Von Isabella Caldart

In einem Glaskasten steht ein Schreibtisch, dahinter Bäume und eine Rasenfläche.
Suhrkamp weg und von Adorno bleibt nur ein Denkmal. Foto: Simsalabimbam / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Verhältnis von Frankfurter*innen zu ihrer eigenen Stadt ist paradox. Einerseits zehren auch spätere Generationen noch von der Zeit zwischen den 1960er und 1980er Jahren, als Frankfurt am Main die geistige und kulturelle Hauptstadt Westdeutschlands war. Andererseits haben Frankfurter*innen, wenn sie ehrlich sind, heute einen Minderwertigkeitskomplex gegenüber Berlin, seit sich nach dem Mauerfall das intellektuelle Geschehen in diese Stadt verlagerte. Bestes Beispiel dafür ist die Abwanderung des bis dato eng mit Frankfurt verknüpften Suhrkamp Verlags im Jahr 2010.

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