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Abo| |ak 671 | Geschichte |Reihe: Planwirtschaft

Planwirtschaft und Marktmechanismen

China profitierte von Ideen aus Osteuropa, integrierte sich jedoch unter anderen Bedingungen in den globalen Kapitalismus

Von Felix Wemheuer

Eine Familie vor einem Wandbild von Deng Xiaoping.
Deng Xiaoping erklärte die Gleichsetzung von Sozialismus mit Planwirtschaft und Kapitalismus mit Markt für überholt. Chintunglee/Wikimedia, CC BY-SA 4.0

Debatten um die Frage, ob Planwirtschaft mit Marktmechanismen verbunden werden kann, wurden in der kommunistischen Weltbewegung seit den 1920er Jahren immer wieder geführt. Anfang der 1960er Jahre waren viele staatssozialistische Länder von schweren wirtschaftlichen Krisen oder zumindest der Verlangsamung des Wachstums betroffen. In der folgenden Reformwelle versuchten sich besonders die Sowjetunion, Ungarn, die DDR und die Tschechoslowakei (ČSSR) an Wirtschaftsreformen. Durch neue Preissysteme, Reduzierung der zentralen Planvorgaben sowie Betriebsreformen sollten Anreize für Management und Belegschaften geschaffen werden, um Effizienz und Produktivität zu steigern.

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