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Methode und Missverständnis

Heather Brown durchsucht akribisch die Marxschen Schriften nach Wesentlichem für das Verständnis von Geschlechterverhältnissen

Von Bafta Sarbo

Karl Marx, Friedrich Engels sowie Laura, Eleanor und Jenny Marx
Die Familie im Kapitalismus und ihre Entstehung beschäftigte Marx und Engels durchaus, hier auf einem Bild mit den drei Marx-Töchtern Laura, Eleanor und Jenny. Foto: gemeinfrei

In »Geschlecht und Familie bei Marx«, das kürzlich im Dietz Verlag erschienen ist, untersucht die Politikwissenschaftlerin Heather Brown systematisch die Marxschen Schriften bezüglich der Stellung der Frau und Geschlechterverhältnissen. Sie beginnt mit einer Beschreibung der Krise des Neoliberalismus und der aktuellen Stellung der Frau im Kapitalismus. Seit einigen Jahrzehnten habe sich die feministische Theorie von antikapitalistischen Ansätzen wie der Frage nach dem Verhältnis von Klasse und Geschlecht und der politischen Ökonomie weg entwickelt und eher poststrukturalistischen Ansätzen zugewandt. Marxistische Feministinnen hätten zwar lange die Vereinbarkeit von Marxismus und Feminismus theoretisch nachgewiesen, eine systematische Durcharbeit aller Marxschen Schriften zu diesem Themen habe es bisher jedoch noch nicht gegeben. Das will Brown mit ihrem Buch leisten.

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