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Zwischen Mao und Mullahs

Das Werk des iranischen Marxisten Mansoor Hekmat widerspricht gängigen westlichen Vorstellungen über Linke im Globalen Süden

Von Simon Konstantinow

Religionskritik wurde von Mansoor Hekmat und seiner Partei fast schon obsessiv betrieben. Foto: Ninaras/Wikimedia Commons, CC BY 4.0

In Zeiten, in denen die Kritik am »Eurozentrismus« erneut Konjunktur hat, ist die Vorstellung von Linken außerhalb der westlichen Welt häufig schablonenhaft. Auch wenn die Welle der Solidarität mit Rojava einen gewissen Wandel bewirkt haben mag, haben viele westliche Aktivist*innen zur Linken im Trikont oder im Globalen Süden entweder aus der Zeit gefallene Anhänger*innen stalinistisch-maoistischer K-Gruppen im Kopf oder beständig »die westliche Perspektive« im Namen eigener Besonderheit anklagende Adepten der Identitätspolitik. Der Trikont-Linke fungiert als exotisiertes schlechtes Gewissen des Metropolen-Linken.

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