Zehn Stunden täglich
Aber TV statt Training. Olympia 2024: ein Tagebuch
Von Nelli Tügel
Olympia ist immer eine schwierige Saison für soziale Kontakte. Erstens bleibt einfach wenig Zeit, wenn man (also: ich) zehn bis zwölf Stunden täglich dafür aufbringen muss (also: will), die Wettkämpfe zu verfolgen sowie flankierende Recherchen zu betreiben (Texte lesen, thematisch passende Podcasts und Netflix-Dokus konsumieren, Whitneys »One Moment in Time« ballern). Zweitens ist bei Freund*innen und Bekannten nie so ganz klar: Interessieren sie sich auch für die Spiele, und wenn ja, wie sehr? Wie weit kann ich gehen? Wollen sie nur fünf Minuten bisschen über dies und das plaudern, oder sind sie bereit, einen dreistündigen Vortrag über die Läuferin Sifan Hassan zu hören? Darum ziehe ich mich in dieser Zeit traditionell eher zurück und mache die olympic experience hauptsächlich mit mir selbst aus. Und meinem Tagebuch.
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