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Inlandstournee

In der Filmreihe »Fiktionsbescheinigung« blicken migrantische und Schwarze Filmemacher*innen auf Deutschland

Von Till Kadritzke

Ein Mädchen wäscht sich auf einer öffentlichen Toilette die Hände, dahinter steht ein Mann in Anzug und hält sich den Kopf
Der Film »Auslandstournee« von Ayşe Polat schickt die zwölfjährigen Şenay auf ein unfreiwilliges Roadmovie durch die türkischen Nachtclubszene von Paris, Wuppertal und München. Foto: © Baernd Fraatz

Gleich drei Filme kamen im letzten Sommer in die nur kurzzeitig geöffneten Kinos, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft machten: endlich weniger deutsche Filme über Migration, dafür mehr postmigrantische Filme über Deutschland. Burhan Qurbanis Literaturaneignung »Berlin Alexanderplatz«, Faraz Shariats Debütfilm »Futur Drei« und Visar Morinas »Exil« war gemein, dass sie nicht bloß Geschichten von den Rändern erzählten, sondern selbstbewusst ins Zentrum starrten – und dass sie das deutsche Kino nicht um verwertbare Diversity-Marker erweiterten, sondern um vielfältige Perspektiven auf Deutschland. Desintegration statt Integration.

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