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Das Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung will im Sommer eröffnen

Von Gerd Wiegel

Ohne Nazi-Okkupation und Germanisierung keine Vertreibung – eine Erkenntnis, die nicht allen einleuchtet. Foto: Bundesarchiv, B 285 Bild-S00-00326/Unknown, CC BY-SA 3.0 DE

Nur 13 Jahre nach der Beschlussfassung im Bundestag soll im Sommer 2021 das Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung seine Tore im Deutschlandhaus gegenüber dem ehemaligen Anhalter Bahnhof in Berlin öffnen. Für Berliner Verhältnisse fast schnell, wiewohl man einräumen muss, dass die Verantwortung für diese Verzögerung nicht beim Land Berlin liegt. Und wie auch bei manch anderem unsinnigen Großprojekt kann man nur dankbar sein, dass sich die Eröffnung dieses konservativen geschichtspolitischen Vorstoßes immer wieder verzögert hat.

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