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Abspann und Utopie

Gunnar Deckers Buch »Zwischen den Zeiten« über die späte DDR ist mehr als eine weitere Schrift über ein Land, das es nicht mehr gibt

Von Marcel Hartwig

Die DDR. Ein abgeschlossenes, historisiertes Sammelgebiet. In den vergangenen 30 Jahren gab es kaum einen Aspekt der DDR, der nicht wissenschaftlich und publizistisch vermessen und analysiert wurde. Die zuletzt erschienene dreibändige »Kulturgeschichte der DDR« von Gerd Dietrich ist ein großer Wurf, dessen Materialfülle die Lesenden auf eine Art auch überfordert. Einen anderen Weg hat der Philosoph und Kulturjournalist Gunnar Decker gewählt. Er nimmt die Zeitspanne zwischen 1976, dem Jahr der Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann, und 1989, um einen ausführlichen Abspann auf die kulturelle, ästhetische und gesellschaftliche Existenz der DDR, ihre Debatten, Widersprüche und Abgründe zu schreiben.

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